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Dichte und Verdichtung

Die Anzahl und Dichte der Kopfhaare ist individuell verschieden und verringert sich mit zunehmendem Alter. Je größer der farbliche Kontrast zwischen Haar und Kopfhaut ist (z.B. schwarzes kräftiges Haar und weiße Haut), desto eher entsteht ein schütterer Eindruck. Fällt der Blick parallel senkrecht zu den Haaren, wie dies am Hinterkopfwirbel generell der Fall ist, entsteht leicht das Gefühl von Kahlheit. Erst wenn sich jedoch deutliche Lücken (ca. 1mm) zwischen den Haaren zeigen, ist eine Haarverpflanzung gefahrlos und sinnvoll möglich. Der Grund hierfür liegt in der naturgegebenen Größe der Transplantate (0,7-1mm). Erzwingt man das Einsetzen in zu kleine Lücken, besteht die Gefahr, daß Nachbarhaare verletzt werden, womit der Zugewinn an Haaren wieder zunichte gemacht würde.

Bei der Bepflanzung von totalen Kahlstellen müssen zwischen den einzelnen Transplantaten absichtlich kleinste Hautbrücken bleiben, um das Anwachsen in der Haut zu gewährleisten. Hieraus ergibt sich eine maximal mögliche Einpflanzdichte, die rechnerisch nicht der ursprünglichen Dichte entsprechen kann. Da das menschliche Auge jedoch bereits die Hälfte des natürlichen Bewuchses als dicht empfindet, ist manchmal schon eine einzige Haarverpflanzung ausreichend um ein gutes optisches Ergebnis zu erreichen. Abhängig von der Haarqualität und Struktur, bzw. dem Frisurenwunsch werden häufig auch mehrmalige Nachverdichtungen vorgenommen.